Andrea Krause

Heilpraktikerin für Psychotherapie, Systemischer Coach, Systemische Einzel-, Paar- und Familientherapeutin. Außerdem Business Controllerin und Analystin bei einer Spezialbank, studierte Linguistin (M.A.).

Mein Motto

„Wenn es einfach wäre, hätten Sie es längst gemacht.“ Und: „Wenn alles bleibt, wie es ist, bleibt alles so, wie es immer war.“ 

Was sind meine Erfahrungen mit Demenz?

Mein Großvater hatte eine spät beginnende Alzheimer-Demenz, an der er letztlich auch gestorben ist. Ich kann mich noch erinnern, wie die Familie verzweifelt versucht hat, ihn zu überreden, seinen Führerschein abzugeben, nachdem er mehrere Unfälle verschuldet hatte. Irgendwann hat er es sogar eingesehen. Als Kind/Jugendliche habe ich das allerdings noch nicht so richtig verstanden. Mir war aber schon früh klar, dass mit meinem Großvater irgendwas nicht stimmt und dass das Einfluss auf die gesamte Familie nimmt. 

Was bewegt mich?

„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“, wusste schon Aristoteles. Das gilt sowohl im beruflichen Kontext als auch im privaten, für den einzelnen Menschen genauso wie für ein Team oder eine Familie. Mich interessieren sowohl die großen Zusammenhänge als auch die kleinen Details. Für mich steht immer der Mensch im Fokus mit seinen Bedürfnissen, Stärken und Ressourcen. Ich glaube, dass jedem Menschen eine zutiefst eigene Schönheit innewohnt, die es gilt heraus zu kitzeln und zum Strahlen zu bringen.

Was bringe ich ein?

Aus eigener Betroffenheit weiß ich, wie sehr Demenz eine Familie aus dem Gleichgewicht bringen kann. Meine Stärken liegen im analytischen Zuhören, umdeuten und weiterdenken. Kreativität und Lebensfreude sind meine persönlichen Ressourcen, um einen lebensbejahenden Umgang mit diesem alle Grundfesten erschütternden Thema zu finden.

Was ist meine Lieblingsmethode?

Ich habe nicht „die“ Lieblingsmethode. Die Wahl der Methode ist letztlich immer vom Kontext, der Fragestellung und der Persönlichkeit der Klienten abhängig. Grundsätzlich mag ich alles, was Klienten überrascht und aus der Reserve lockt, die Welt auch einmal anders zu betrachten. 

Was möchte ich meinen Klienten mitgeben? 

Für mich geht es darum, die Demenz und die damit verbundenen Schwierigkeiten nicht klein zu reden und gleichzeitig die Klienten zu ermutigen, auch das zu sehen, was außerhalb der Demenz ihrer/s Angehörigen in ihrem Leben noch existiert. Meist ist das viel mehr als sie im ersten Moment glauben. Das kann Mut geben, das Leben nicht nur in Schwarz- und Grauschattierungen zu erleben, sondern wieder mehr Farbe zu sehen. 
 

+++ Schreiben Sie mich an, ich bin gerne für Sie da: krause@omsorg.de +++