Demenz
menschlich
begleiten

Leben mit Demenz bedeutet Veränderung

Zur Zeit leben in Deutschland rund 2,7 Millionen pflegebedürftige Menschen. 1,6 Millionen sind an Alzheimer oder anderen Formen von Demenz erkrankt. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schätzt, dass bis zum Jahr 2050 rund 3 Millionen Menschen an einer Demenz erkranken werden. Das stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen.

    Was heißt das für die Gesellschaft?

    Wir brauchen eine offene Gesellschaft die bereit ist, den wichtigen Beitrag, den Angehörige von Demenzkranken leisten, wertzuschätzen. Die Würde des Menschen, der Erhalt von Lebensqualität und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben sind unser gemeinsames Ziel. Dafür braucht es neben Wissen vor allem Akzeptanz, Zuversicht, Lösungsorientierung, Kreativität, Flexibilität, Verbundenheit und Willen zur Gestaltung der Zukunft.

    Was heißt das für den Einzelnen?

    Mit der beginnenden Demenz fängt für den Erkrankten und seine Familie eine Odyssee an, die richtige Beratung, Hilfe und Entlastung zu finden. Was ist im konkreten Fall sinnvoll? Pflege zu Hause und punktuelle Kurzzeitpflege? Umzug in eine Wohngemeinschaft oder Anmeldung in einem Pflegeheim? Oder eine ganz andere Möglichkeit? Finanzielle und rechtliche Fragen kommen dazu. Am Ende steht häufig Verzweiflung vor Strategie.

    Die Folgen für die betroffenen Familien sind kaum aufzuhalten: Überforderung, Zerrissenheit, Unsicherheit, Vernachlässigung eigener Interessen und Bedürfnisse, soziale Vereinsamung und Krankheit, wie z.B. Burn-out und Depressionen durch ständige Überlastung.

    Wer leistet was?

    Zwei Drittel der Demenzerkrankten werden zu Hause gepflegt. Somit übernehmen die Familien große Verantwortung und leisten mit ihrem Engagement einen wichtigen Dienst in und für unsere Gesellschaft. Da sich Angehörige in dieser Situation sehr oft allein gelassen fühlen, bietet Desideria Care Hilfe und Unterstützung an.